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Swiss Athletics Forum bringt Licht in die mentalen Fähigkeiten | 15.05.2010

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swiss_athletics_forum_2010Das vierte Swiss Athletics Forum war ein voller Erfolg. Über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter knapp 30 aus der Romandie, lauschten in Ittigen den zahlreichen Experten zum Thema mentale Fähigkeiten. Angeregte Diskussionen blieben dabei nicht aus.

"Mythos mentale Fähigkeiten". So lautete das Thema, mit dem sich die Forumsbesucher, darunter Athleten, Trainer und Funktionäre, einen Tag lang intensiv beschäftigten. "Ein provokantes Thema", sagte Forumsleiter Ruedi Oegerli zu Beginn der Veranstaltung und verwies auf die zunehmende Bedeutung der Sportpsychologie. Entsprechend kontrovers wurden deren Chancen, aber auch Grenzen im Haus des Sports diskutiert.

Mentale Stärke ist trainierbar
Besonders die Fallstudie des anwesenden früheren Spitzenathleten René Gloor (TV Länggasse, vorher BTV Aarau) gab zu reden. Der zehnfache Schweizer Meister im Weitsprung, über 100 m und 200 m hatte sein volles Leistungspotenzial an internationalen Grossanlässen nie ganz abrufen können, verpasste in den 80er Jahren als 8-Meter-Springer an Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften stets den Final, obwohl er die Qualifikationsweite "drauf gehabt hätte".

Lag es an der falschen Zielsetzung oder Erwartungshaltung? Am inneren oder äusseren Druck? Am Selbstvertrauen oder an externen Einflüssen? An der Routine/Vorbereitung? Oder doch am ungewohnten Umfeld ("Vom Aquarium ins Haifischbecken!")? Was braucht es überhaupt, um im entscheidenden Moment bereit zu sein? Die Teilnehmer und verschiedenen Spezialisten waren sich einig: Die mentale Stärke kann in solchen Situationen zu einem wichtigen Faktor werden. Ein Faktor, der sich allerdings trainieren lässt und "deshalb unbedingt in die Traineraus- und -fortbildung integriert werden sollte", wie Swiss Athletics Ausbildungschef Ruedi Oegerli folgerte.

Rezepte von illustren Referenten
Die Bedeutung des mentalen Trainings verdeutlichte Beat Fäh an konkreten Beispielen. Der erfolgreiche Theaterregisseur und Swiss Athletics Ausbildner enthüllte mit viel Witz und Scharfsinn die Parallelen zwischen Schauspielkunst und Leistungssport und bot verschiedene Lösungsansätze. Ebenfalls eine Auswahl von mentalen Rezepten lieferten in ihren anschliessenden Vertiefungsreferaten die Sportpsychologen Jörg Wetzel, Daniel Birrer und Urs Wälchli sowie der Neuropsychologe Stefan Elmer.

In der parallel laufenden französischsprachigen Veranstaltung wiederum waren es der Sportpsychologe Mattia Piffaretti, der Erfolgscoach Jean-Pierre Egger sowie der Westschweizer Swiss Athletics Regional Head Laurent Meuwly, die ihr Wissen und ihre Erfahrung in diesem spannenden Bereich weitergaben.

Weil ein Tag jedoch nicht reicht, um alle Facetten der mentalen Fähigkeiten auszuleuchten, kann die weiterführende Themensammlung ab sofort bei Swiss Athletics bezogen werden.


"Mythos mentale Fähigkeiten". So lautete das Thema, mit dem sich die Forumsbesucher, darunter Athleten, Trainer und Funktionäre, einen Tag lang intensiv beschäftigten. "Ein provokantes Thema", sagte Forumsleiter Ruedi Oegerli zu Beginn der Veranstaltung und verwies auf die zunehmende Bedeutung der Sportpsychologie. Entsprechend kontrovers wurden deren Chancen, aber auch Grenzen im Haus des Sports diskutiert.

Mentale Stärke ist trainierbar
Besonders die Fallstudie des anwesenden früheren Spitzenathleten René Gloor (TV Länggasse, vorher BTV Aarau) gab zu reden. Der zehnfache Schweizer Meister im Weitsprung, über 100 m und 200 m hatte sein volles Leistungspotenzial an internationalen Grossanlässen nie ganz abrufen können, verpasste in den 80er Jahren als 8-Meter-Springer an Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften stets den Final, obwohl er die Qualifikationsweite "drauf gehabt hätte".

Lag es an der falschen Zielsetzung oder Erwartungshaltung? Am inneren oder äusseren Druck? Am Selbstvertrauen oder an externen Einflüssen? An der Routine/Vorbereitung? Oder doch am ungewohnten Umfeld ("Vom Aquarium ins Haifischbecken!")? Was braucht es überhaupt, um im entscheidenden Moment bereit zu sein? Die Teilnehmer und verschiedenen Spezialisten waren sich einig: Die mentale Stärke kann in solchen Situationen zu einem wichtigen Faktor werden. Ein Faktor, der sich allerdings trainieren lässt und "deshalb unbedingt in die Traineraus- und -fortbildung integriert werden sollte", wie Swiss Athletics Ausbildungschef Ruedi Oegerli folgerte.

Rezepte von illustren Referenten
Die Bedeutung des mentalen Trainings verdeutlichte Beat Fäh an konkreten Beispielen. Der erfolgreiche Theaterregisseur und Swiss Athletics Ausbildner enthüllte mit viel Witz und Scharfsinn die Parallelen zwischen Schauspielkunst und Leistungssport und bot verschiedene Lösungsansätze. Ebenfalls eine Auswahl von mentalen Rezepten lieferten in ihren anschliessenden Vertiefungsreferaten die Sportpsychologen Jörg Wetzel, Daniel Birrer und Urs Wälchli sowie der Neuropsychologe Stefan Elmer.

In der parallel laufenden französischsprachigen Veranstaltung wiederum waren es der Sportpsychologe Mattia Piffaretti, der Erfolgscoach Jean-Pierre Egger sowie der Westschweizer Swiss Athletics Regional Head Laurent Meuwly, die ihr Wissen und ihre Erfahrung in diesem spannenden Bereich weitergaben.

Weil ein Tag jedoch nicht reicht, um alle Facetten der mentalen Fähigkeiten auszuleuchten, kann die weiterführende Themensammlung ab sofort bei Swiss Athletics bezogen werden.
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