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Auch Lea Sprunger mit geglücktem Olympia-Debüt | 06.08.2012
Wie ihre Schwester Ellen Sprunger (19. im Siebenkampf) zeigte sich auch die vier Jahre jüngere Lea Sprunger von der Ambiance im Olympiastadion beeindruckt. Die 22 Jahre junge Sprinterin liess sich von der ausgezeichneten Stimmung beflügeln und stellte in 23,27 Sekunden die zweitbeste Zeit ihrer Karriere auf. Nur an der EM in Helsinki (Fi), wo sie mit 23,08 Sekunden die A-Limite unterbot und einen U23-Schweizer-Rekord markierte, lief sie die 200 m noch schneller.
30.-beste Zeit unter 48 Klassierten
Sprunger wurde in ihrer Serie Vierte. Drei ihrer Gegnerinnen blieben bei einem Rückenwind von 1,3 m/s unter der 23-Sekunden-Grenze. Um über die Zeit in die Halbfinals (24 Plätze) zu kommen, hätte die Waadtländerin 23,10 laufen müssen. Unter 48 klassierten Athletinnen lief sie die 30. Zeit.
„Ich hatte gute Beine und hoffte, noch ein wenig schneller zu sein. Mit dieser Zeit kann ich trotzdem sehr zufrieden sein“, erklärte Lea Sprunger im Interview mit dem Schweizer Fernsehen. „Es ist gigantisch, in diesem Stadion zu laufen. Bei dieser Ambiance war ich doch ein bisschen nervöser als sonst“, sagte sie weiter. Blockieren liess sie sich jedoch nicht, wie ihre Zeit verdeutlicht.
Am Donnerstag mit der Staffel
Für Lea Sprunger sind die Olympischen Spiele nun noch nicht zu Ende. Am Donnerstagabend steht der Halbfinaleinsatz mit der 4x100-m-Staffel im Programm. Als eine von sechs selektionierten Läuferinnen darf sie sich berechtigte Hoffnungen auf einen Startplatz im Schweizer Team machen.
200 m. 5. Serie (RW 1,3 m/s): 1. Maria Rjemjen (Ukr) 22,58. 2. Myriam Soumaré (Fr) 22,70. 3. Veronica Campbell-Brown (Jam) 22,75. Ausgeschieden: 4. Lea Sprunger (Sz) 23,27. - Bestzeit: Sanya Richards-Ross (USA) 22,48. - Sprunger insgesamt im 30. Rang/52 Teilnehmerinnen.
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