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Frauenstaffel nahe am Schweizer Rekord | 09.08.2012
Die auf der Bahn 6 laufenden Schweizerinnen zeigten einen sauberen Lauf. Erstmals überhaupt liefen sie in der Zusammensetzung Cueni, Kambundji, Sprunger, Sprunger. Jacqueline Gasser, die an der EM in Helsinki (Fi) noch an Position 2 gelaufen war und sich kurz vor den Olympischen Spielen verletzte, fieberte (zusammen mit den Ersatzläuferinnen Clélia Reuse und Marisa Lavanchy) auf der Tribüne mit. An ihrer Stelle lief erstmals in diesem Jahr Mujinga Kambundji mit, die aktuelle Schweizer Meisterin über 100 und 200 m.
Im ersten Halbfinal liessen die Schweizerinnen Japan hinter sich, in der zweiten Serie war Weissrussland langsamer, Frankreich wurde disqualifiziert. Beide Läufe zusammengerechnet, belegten sie somit den 13. Gesamtrang. Das entspricht ihren aktuellen Möglichkeiten, hatten sie sich doch als 14. der Weltrangliste für London qualifiziert.
Zufrieden und beeindruckt
„Das war ein sauberer Lauf“, freute sich Michelle Cueni. „Es war unglaublich, in diesem Stadion zu laufen. Beim Reinkommen mussten wir uns zuerst einmal umschauen, um uns dann gleich wieder zu konzentrieren“, so Cueni weiter. „Mujinga Kambundji sagte, „dass ich sehr gut ins Team reingekommen bin. Ich bin ja auch letztes Jahr schon mitgelaufen.“
Kurvenläuferin Ellen Sprunger erklärte: „Wir können zufrieden sein, auch wenn sogar noch mehr dringelegen wäre.“ Ähnlich äusserte sich ihre jüngere Schwester Lea: „Es war für uns eine wichtige Erfahrung, hier dabei zu sein. Diese Eindrücke können wir von hier mitnehmen.“
Nächster Einsatz bei Athletissima Lausanne
Ihren nächsten grossen Auftritt haben die Schweizerinnen im Rahmen des Diamond-League-Meetings Athletissima Lausanne (Donnerstag, 23. August). Bei diesem Meeting verbesserten sie letztes Jahr den damals mehr als 30 Jahre alten Schweizer Rekord auf 43,90 Sekunden. Diese Bestmarke hat das junge Team seither – in wechselnder Zusammensetzung – noch zwei weitere Male verbessert.
Warten auf Viktor Röthlin
Aus Schweizer Sicht steht bei diesen Olympischen Spielen nur noch ein Leichtathlet im Einsatz. Am Sonntag um 12 Uhr Schweizer Zeit nimmt Viktor Röthlin (STV Alpnach) den Marathon in Angriff.
4x100 m. Halbfinals. 1. Serie: 1. USA 41,64. Ferner: 7. Schweiz (Michelle Cueni, Mujinga Kambundji, Ellen Sprunger, Lea Sprunger) 43,54. - 2. Serie: 1. Ukraine 42,36. - Schweiz mit 13. Zeit unter 16 Teams.
Bericht des Schweizer Fernsehens über das Staffelrennen
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