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Lisa Urech auf dem Weg der Besserung | 20.01.2012
Seit Lisa Urechs Hüftoperation am 11. Oktober 2011 in München sind mehr als drei Monate vergangen. „In den ersten Wochen nach der Operation war ich sehr müde, das war eine mühsame Situation. Je mehr ich jedoch machen konnte, desto besser ging es mir auch psychisch“, erklärte die Athletin des SK Langnau anlässlich eines Medientermins am Freitag im Berner Wankdorfstadion. Ihre Krücken konnte sie am 15. November beiseitelegen. In Bezug auf ihren weiteren Weg zurück auf die Wettkampfplätze äussert sie sich sehr zuversichtlich.
Physiotherapeut Daniel Troxler arbeitete in den letzten Wochen in Bern und Biel intensiv mit der 22-jährigen Emmentalerin zusammen, stets in Absprache mit deren Trainer Sven Rees. Er bestätigte, dass die Genesung plangemäss verläuft. „Wir haben uns ein Fundament erarbeitet, nun können wir mit dem Bau des ersten Stocks beginnen“, sagte Troxler. „Es wäre jedoch falsch zu glauben, dass es in einer solchen Entwicklung immer nur linear nach oben geht.“
Roland Biedert: „Sie ist auf dem richtigen Weg“
Auch der behandelnde Orthopäde Prof. Dr. med. Roland Biedert ist mit dem bisherigen Heilungsverlauf sehr zufrieden. „Lisa Urech hat bisher alle notwendigen Meilensteine erreicht, sie ist absolut auf dem richtigen Weg.“
Die Schweizer Rekordhalterin über 100 m Hürden kann in diesen Tagen ihr Rehabilitationsprogramm beenden. Gelingt ihr der Übergang zu weiteren Trainingseinheiten, kann sie voraussichtlich ab April wieder vollumfänglich belasten. Ihr grosses Saisonziel bleiben die Olympischen Spiele in London (Gb/27. Juli – 12. August).
Weitere Bilder des Medientreffs mit Lisa Urech gibt es auf der Facebook-Seite von Swiss Athletics.
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