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Männerstaffel auf Rang 5 – aber ohne Olympia-Startplatz | 01.07.2012

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schenkel_amaru_helsinki_staffel_hf_spTrotz eines tollen 5. Rangs im EM-Final in Helsinki (Fi) und der schnellsten Zeit in diesem Jahr (38,83 Sekunden) werden die Schweizer 4x100-m-Männer an den Olympischen Spielen in London (Gb) nicht dabei sein. Um es in die Top 16 der Weltrangliste zu schaffen, hätten sie 38,56 Sekunden laufen müssen.

Alex Wilson (Old Boys Basel), Marc Schneeberger (TV Länggasse), Amaru Schenkel (LC Zürich) und Rolf Malcolm Fongué (GG Bern) verliessen das Olympiastadion mit hängenden Köpfen. Im ersten Moment gingen sie davon aus, dass sie die Olympischen Spiele um zwei Hundertstel verpasst hatten. Mit einer Zeit von 38,81 Sekunden hätten sie nämlich Südafrika in der Weltrangliste überholt.

Holland ist vorbeigezogen

Wenig später erkannten die vier Athleten: Es war doch nicht so knapp. Die Holländer waren nämlich mit ihrer Siegeszeit (38,24) an ihnen vorbei gezogen. Zum Zeitpunkt, an dem in Sachen Olympiastartplätze abgerechnet wird, liegen die Schweizer somit an Position 18. Um die dadurch auf Platz 16 abgerutschten Australier (Durchschnitt 38,77) zu verdrängen, hätten sie 38,56 Sekunden laufen müssen.

Die Schweizer zeigten an dieser EM, dass sie zu den schnellsten Nationen Europas gehören. Nach dem 4. Platz an der EM 2010 in Barcelona (Sp) belegten sie nun Rang 5.

Mit Fongué, ohne Gugerli

Nach den Halbfinals am Samstag stellten die Schweizer ihr Team leicht um. Nach Startläufer Wilson lief diesmal Schneeberger die Gerade, Schenkel die Kurve und auf der Zielgerade kam Fongué zum Einsatz. In den Halbfinals war Steven Gugerli (GG Bern) mitgelaufen, er war als Kurvenläufer dem grossgewachsenen Fongué vorgezogen worden.

Drei Schweizer Klassierungen in den Top 8

Dieser 5. Platz der Männerstaffel am letzten Wettkampftag ist der dritte Schweizer Top-8-Platz an dieser EM nach dem 6. Rang der Frauenstaffel und dem 7. Rang von Irene Pusterla (Vigor Ligornetto) im Weitsprung. Alex Wilson (200 m/9.), Jonas Fringeli (LC Turicum/Zehnkampf/11.) und Lea Sprunger (COVA Nyon/200 m/12.) klassierten sich in den Top 12.

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