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U18-WM: Lukas Wieland scheitert in der Speerqualifikation | 09.07.2011
Lukas Wieland, mit der elftbesten Meldeleistung angetreten, zeigte Nerven. Nach einem „Nuller“ im ersten Versuch und 57,58 m im zweiten Anlauf stand der Berner vor dem letzten Durchgang bereits stark unter Druck. Zwar steigerte er sich anschliessend auf 61,50 m. Damit fehlten ihm aber immer noch 8,50 m zur Qualifikationsweite respektive 5,48 m zum finalberechtigten zwölften Rang.
Dass die Finalqualifikation für Wieland möglich gewesen wäre, zeigt seine persönliche Bestleistung von 70,91 m (Schweizer U18-Rekord). Selbst mit seiner drittbesten Saisonweite (67,73 m) hätte er den Finaleinzug noch geschafft.
Noemi Zbärens Schweizer Premiere überstrahlt alles
Damit geht für die fünfköpfige Schweizer Delegation eine ereignisreiche U18-WM zu Ende. Mit der Silbermedaille durch Hürdensprinterin Noemi Zbären (SK Langnau) und der Top-Ten-Klassierung durch Kugelstösser Gregori Ott (SC Liestal) fällt die helvetische Bilanz im nordfranzösichen Lille teilweise ausgezeichnet aus. Noch mehr: Zbären schrieb mit ihrem U18-Fabelrekord (13,17) und dem ersten Schweizer Edelmetall an den seit 1999 durchgeführten U18-Welttitelkämpfen ein Stück nationale Nachwuchsleichtathletik-Geschichte.
Ott (10.) und Wieland (26.) demonstrierten zudem, dass bei Swiss Athletics nicht nur schnelle (Hürden-)Sprinterinnen heranwachsen, sondern auch hoffnungsvolle Wurftalente. Die Achtkämpfer Benjamin Gföhler (LC Zürich/aufgegeben) und Raphael Holdener (ETV Schindellegi/18.) wiederum haben gesehen, dass die Weltspitze bei zwei guten Wettkampftagen durchaus in Reichweite liegt.
Ausser Noemi Zbären, die sich auf die Nachwuchs-SM und ihren ersten Siebenkampf freut, treten in vierzehn Tagen alle WM-Teilnehmer auch am EYOF in Trabzon (Tür) an.
Lille (Fr). U18-WM. 4. Tag. Männer. Speer. Qualifikation. Gruppe B: Morné Moolmann (SA) 83,16. Ferner: 15. Lukas Wieland (ST Bern) 61,50 (im 26. Gesamtrang klassiert).
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