Die Kurzhürden-Spezialistin blickt auf eine aussergewöhnlich erfolgreiche Saison 2025 zurück und wurde dafür zu Recht nominiert. Bereits im März sicherte sie sich an der Hallen-Europameisterschaft in 7,67 Sekunden mit Europarekord die Goldmedaille, ehe sie zwei Wochen später an der Hallen-Weltmeisterschaft in Nanjing Silber gewann. Auch in der Freiluftsaison überzeugte die 23-jährige Bernerin mit drei Podestplätzen in der Diamond League. Den Höhepunkt bildete schliesslich der WM-Titel in Tokio Mitte September, wo sie im Final ihren eigenen Schweizer Rekord um beeindruckende 16 Hundertstel auf 12,24 Sekunden steigerte – die zweitbeste je von einer Europäerin gelaufene Zeit.
Publikum entscheidet via Televoting
Wer die Titel «Schweizer Sportlerin des Jahres» und «Schweizer Sportler des Jahres» gewinnt, kann das Sport-Publikum am Sonntag, 29. März 2026 ab 20.05 Uhr (auf SRF 1, RTS Deux und RSI LA 2) via Televoting mitbestimmen. Ditaji Kambundji zählt auf die Unterstützung der Leichtathletik-Fans! Ihre Konkurrentinnen an diesem Abend sind Mathilde Gremaud (Ski Freestyle), Lara gut-Berahmi (Ski alpin), Alessandra Keller (Mountainbike), Camille Rast (Ski alpin) und Marlen Reusser (Rad Strasse).
In den Kategorien Trainerinnen/Trainer sowie Para-Sport ist die Leichtathletik mit Florian Clivaz (u.a. Trainer der beiden Weltmeisterinnen Mujinga und Ditaji Kambundji) sowie Catherine Debrunner und Marcel Hug prominent vertreten.
So funktioniert die Wahl zur Sportlerin des Jahres und zum Sportler des Jahres
Der Wahlausschuss – bestehend aus Swiss Olympic, der Athletes Commission von Swiss Olympic, Sportpress.ch und der SRG – legte vorgängig eine Auswahl von je 15 Kandidatinnen und Kandidaten fest. Alle Vorselektionierten haben innerhalb der massgebenden Zeitspanne vom 1. November 2024 bis zum 31. Oktober 2025 herausragende Leistungen erbracht. Um die Top 6 für die Livesendung zu ermitteln, vergaben die Spitzensportlerinnen und -sportler von Swiss Olympic sowie die Schweizer Sportmedien und Sportpress.ch ihre Stimmen. Das Endergebnis setzt sich zu je einem Drittel aus den Wahlresultaten der Medien, der Spitzensportlerinnen und Spitzensportler sowie des Televotings zusammen.
Die Sports Awards hätten ursprünglich Anfang Januar 2026 stattfinden sollen, doch nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana wurde die Sendung verschoben.

