Sportlerinnen und Sportler sagen NEIN zur Halbierungsinitiative
(Photo: athletix.ch)

Sportlerinnen und Sportler sagen NEIN zur Halbierungsinitiative

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Der Widerstand des Schweizer Sports gegen die SRG-Halbierungsinitiative erhält prominente Verstärkung. Bereits über 100 aktive und ehemalige Spitzensportlerinnen und Spitzensportler aus zahlreichen Disziplinen haben sich dem Sportkomitee angeschlossen, darunter zahlreiche Athletinnen und Athleten aus der Leichtathletik. Sie ergänzen das breit abgestützte Komitee von über 50 Sportverbänden und Sportveranstaltungen. Gemeinsam warnen sie vor gravierenden Folgen für Sichtbarkeit, Nachwuchs und Vielfalt des Schweizer Sports.

Im vergangenen Dezember haben Swiss Top Sport und Swiss Olympic gemeinsam mit diversen Sportverbänden und Sportveranstaltungen das Sportkomitee gegen die Halbierungsinitiative lanciert. Mit dem breiten Engagement der Sportlerinnen und Sportler gewinnt dieses weiter an Gewicht. In den Wochen bis zur Abstimmung werden Sportverbände, Sportveranstalter sowie Sportlerinnen und Sportler gemeinsam die grosse Bedeutung der SRG für den Schweizer Sport aufzeigen und sich für Ablehnung der extremen Halbierungsinitiative einsetzen.

Es geht um die Zukunft des Schweizer Sports
Am 8. März 2026 geht es um die Zukunft des Schweizer Sports – nicht um eine abstrakte Gebührendiskussion. Wird die SRG halbiert, verliert der Sport seine Bühne, Sponsoren ihr Publikum, Sportarten ihre Sichtbarkeit.

Die Fussball-WM und Tennis-Grand-Slams würden schrittweise ins Pay-TV abwandern, das zeigen unsere Nachbarländer. Kleinere Sportarten würden in der Schweiz gar nicht mehr im Fernsehen übertragen – mit der fatalen Konsequenz, dass der Fokus auf Schweizer Athletinnen und Athleten entfällt. Das Resultat: weniger Sichtbarkeit, weniger Sport, weniger Schweiz.

Leichtathletinnen und Leichtathleten positionieren sich für die SRG
Auch die Schweizer Leichtathletinnen und Leichtathleten machen auf die Gefahren der Halbierungsinitiative aufmerksam. Bereits über 20 Swiss Starters gehören zu jenen Sportlerinnen und Sportlern, die sich öffentlich für die SRG positionieren. Die Liste aller der engagierten Sportlerinnen und Sportler ist auf der Website des Sportkomitees einsehbar.

«Es gehört zu unserer Rolle als Sportlerinnen und Sportler, bei einem breiten Publikum Emotionen auszulösen und damit besonders auch den Nachwuchs zu inspirieren. Diese Aufgabe können wir nur wahrnehmen, wenn der Sport sichtbar ist», sagt Matthias Kyburz, Olympiateilnehmer 2024 im Marathon. «Die SRG deckt die ganze Vielfalt des Schweizer Sports ab und ermöglicht dank ihrer breiten Berichterstattung, dass die Menschen in der Schweiz mit Athletinnen und Athleten aus ganz vielen Sportarten mitfiebern können. Es ist die Vielfalt an unterschiedlichen Sportarten und Sportlern, welche den Schweizer Sport ausmacht. Eine Annahme der Halbierungsinitiative würde den ganzen Schweizer Sport zu einem grossen Verlierer machen. Wir Sportlerinnen und Sportler sind direkt von dieser Abstimmung betroffen. Deshalb erheben wir unsere Stimme.»

Ohne SRG verliert der Sport seine Bühne
Die SRG überträgt durchschnittlich rund 9000 Stunden Live-Sport pro Jahr – rund 30 verschiedene Sportarten finden regelmässig live im Fernsehen, in Live-Streams und im Radio statt. Von Weltklasse Zürich bis zum Unspunnen Schwinget, von der Tour de Romandie bis zur Eishockey-WM. Mehr als die Hälfte dieser Sendezeit entfällt auf Sportarten ausserhalb des medialen Rampenlichts. Das ist europaweit einzigartig.

Sport verbindet – die Halbierungsinitiative spaltet
Sport verbindet unser Land – über Sprachgrenzen und Regionen hinweg. Wenn die Schweiz jubelt, dann gemeinsam. Diese Momente der Einheit gibt es nur, weil die SRG sie allen zugänglich macht. Für das Sportkomitee ist klar: Wer den Sport liebt, sagt Nein zur Halbierungsinitiative.

Link zum Sportkomitee 

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